Leistungsspektrum

Als Hausarztpraxis übernehmen wir Ihre Grundversorgung bei körperlichen und seelischen Gesundheitsstörungen. Zu unserem Leistungsspektrum gehören neben der Akut- und Langzeitversorgung auch die Vorsorge und Rehabilitation.

Eine Vielzahl an Untersuchungen und Maßnahmen helfen uns dabei, die optimale Behandlung zu gewährleisten.

Wird durchgeführt, um einen Bluthochdruck festzustellen oder auszuschließen oder Dosierung der Medikamente bei Bluthochdruck zu überprüfen. Insbesondere bei stark schwankenden Werten erleichtert dies die Einschätzung dieser gefäßschädigenden Erkrankung. Über einen Zeitraum von 24 Stunden pumpt sich die angelegte Blutdruckmanschette regelmäßig selbst auf, tagsüber in 15 Minuten Abstand, nachts beträgt der Zwischenraum 20 Minuten. Es ist sinnvoll, besondere Anstrengungen sowie Aufregungen aber auch Beschwerden wie Schwindel oder Herzklopfen mit Uhrzeit zu dokumentieren und dies mit dem Gerät bei uns abzugeben

Ab dem 35. Geburtstag haben alle gesetzlich versicherten Patienten einen Anspruch auf eine Früherkennungsuntersuchung alle drei Jahre. Außerdem können Patienten zwischen dem 18. und 35. Lebensjahr diese Untersuchung einmalig erhalten. Ziel des Check-up ist es, häufig auftretende Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Nierenerkrankungen und deren Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen.

Zur Untersuchung gehört ein ärztliches Gespräch sowie die vollständige körperliche Untersuchung, Messung des Blutdrucks sowie Untersuchung des Urins.

Untersuchung für alle Patienten ab dem 35. Lebensjahr, alle 2 Jahre. Es erfolgt ein Gespräch sowie eine Untersuchung der gesamten Haut einschließlich behaarter Kopfhaut und sichtbaren Schleimhäute. Bei Verdacht auf eine Erkrankung wird zum Facharzt (Hautarzt) überwiesen. Bei Dringlichkeit setzen wir uns dort für einen schnellen Termin ein.

Wichtig ist, dass die Patientinnen zu dieser Untersuchung keinen Nagellack an Händen oder Füßen tragen. Auch Schmuck muss vor der Untersuchung abgelegt werden.

Impfen gehört zu den einfachsten und wirkungsvollsten Maßnahmen zum Schutz vor Infektionskrankheiten. Bei Kindern bestehen jedoch oft Lücken bei Masern, Mumps, Röteln, Keuchhusten und Hepatitis B. Für Erwachsene sind Auffrischungsimpfungen für Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten besonders wichtig. Auch die jährliche Grippeimpfung bieten wir an.

Hier finden Sie den Impfkalender der Ständigen Impfkommission.

Die angestrebte Tätigkeit des Jugendlichen soll dessen gesunde Entwicklung nicht behindern. Sollten darüber Bedenken bestehen, kann eine vorzeitige Nachuntersuchung (3 - 6 Monate nach Arbeitsbeginn) angeordnet werden.

Zuerst muss der Jugendliche sich vom Meldeamt einen Berechtigungsschein für die Untersuchungsbogen besorgen. Vor der Untersuchung füllt er gemeinsam mit den Sorgeberechtigten den Vorbereitungsbogen aus und bringt ihn zu Untersuchung mit. Auch der Impfausweis und eine Urinprobe sollten zur Untersuchung mitgebracht werden. Neben einer ärztlichen körperlichen Untersuchung mit Messung von Größe, Gewicht und Blutdruck erfolgt eine Überprüfung der Sehkraft und des Farbensehens sowie des Gehörs.

Männer können die Früherkennungs­untersuchung ab dem Alter von 45 Jahren jedes Jahr durchführen lassen. Untersucht werden die Lymphknoten, die Prostata und die äußeren Geschlechtsorgane.

Sehen Sie hier einen Überblick über alle Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen.

Die Labordiagnostik ermöglicht die Untersuchung von Proben auf spezifische Krankheitshinweise. Dadurch können Krankheiten früher erkannt und der Verlauf kontrolliert werde.

Zu den häufigsten Untersuchungen zählt die Blutuntersuchung bezüglich Blutbildung, innere Organe insbesondere Leber und Niere, Allergien, Immundiagnostik mit Antikörpersuche bei Verdacht auf bestimmte Erreger. Der Urin wird untersucht mit Hilfe des Urin-Schnelltests und Mikroskopie, auch Kulturen zur Bestimmung von Krankheitserregern sind möglich. Letzteres gilt auch für Stuhluntersuchungen, bei diesen kommt der Test auf verstecktes Blut im Stuhl hinzu sowie Stuhluntersuchung bei Verdacht auf chronische Darmerkranung.

Bei Bedarf sind noch viele weitere Blutwerte möglich wie z.B. Rheumadiagnostik, Blutzuckerschnelltest, Blutzucker-Belastungstest (oGTT) zur Klärung von Diabetes mellitus, Troponin-Test (bei Verdacht auf Herzinfarkt), D-Dimere (Thrombose-Diagnostik), BNP (Herzinsuffizienz).

Bei der sogenannten Spirometrie werden das Atemvolumen der Lunge und die Luftflussgeschwindigkeiten untersucht. So erhält der Arzt früh Hinweise auf z. B. Asthma oder chronische Bronchitis. Bei der Untersuchung atmet der Patient mal flacher und mal tiefer nach Anweisungen der Arzthelferin gezielt durch ein Mundstück ein und aus. Dies wird computertechnisch aufgezeichnet und vom Arzt ausgewertet.

Bei dieser Ultraschalluntersuchung stellen wir die inneren Organe des Bauchraumes dar, dazu gehören Leber, Gallenblase, Milz, Bauchspeicheldrüse, Nieren, Lymphknoten und Gefäße. Auf diese Weise lassen sich Erkrankungen dieser Strukturen wie beispielsweise Tumore, Zysten oder Steine sichtbar machen. Wichtig ist, dass Sie zu dieser Untersuchung nüchtern kommen und auch das Rauchen an dem Morgen unterlassen.

Gehen Sie ca. 30 Minuten vor der Untersuchung nicht auf die Toilette, da sich einige Organe bei voller Blase besser beurteilen lassen.

Wir stellen bei Bedarf Atteste und Bescheinigungen aus z.B. betreffend Sport- oder Tauchtauglichkeit und auch Reisefähigkeit. Wir führen Führerscheinuntersuchungen für Klasse C durch und füllen gemeinsam mit Ihnen Kuranträge aus. Für viele der genannten Bescheinigungen benötigen wir etwas mehr Zeit, daher fragen Sie bitte unbedingt nach einem Termin.

  • Diabetes mellitus Typ II
  • Koronare Herzkrankheit
  • Asthma bronchiale/chronische Bronchitis

Das Disease-Management-Programm ist ein zentral organisiertes Behandlungsprogramm für chronisch kranke Menschen. Durch Messung und Dokumentation einiger krankheitsbezogener Daten wird die kontrollierte Dauerbehandlung sichergestellt um Komplikationsraten zu senken.

Es werden die elektrischen Aktivitäten des Herzens aufgezeichnet. Der Arzt gewinnt Informationen über Schnelligkeit und Regelmäßigkeit des Herzschlages. Es hilft bei der Diagnostik von Herzrhythmusstörungen, Störungen der Ausbreitung der elektrischen Aktivität des Herzens (Blockbilder). Auch erhalten wir Hinweise auf Erkrankungen wie Verdickung der Herzwand (Hypertrophie), abnorme Belastungen des Herzens, Herzmuskelentzündung und natürlich Herzinfarkt.

Es erfolgt eine Untersuchung des Blutes sowie ab 40 Jahren die Durchführung eines EKGs. Es werden alle wichtigen, dem Hausarzt bekannten Erkrankungen für den Narkosearzt dokumentiert ebenso wie Allergien und Vormedikation. Natürlich erfolgt auch die Erfassung von Daten wie Größe, Gewicht und Blutdruckwerten. Auch auffällige Befunde bei der körperlichen Untersuchung werden schriftlich an den Narkosearzt weitergeleitet.

Kleine Wunden und postoperative Wundkontrollen wie unkomplizierte Platzwunden, Schnittwunden oder Schürfwunden werden bei uns gereinigt und verbunden, bei Bedarf auch genäht oder geklebt. Nach Operationen kontrollieren wir die Wundheilung, behandeln Entzündungen, ziehen Fäden oder Klammern.